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Vielseitiges Konferenzprogramm mit namhaften Sprechern

Alle Sprecher der BAU ONLINE auf einen Blick: mit allen Informationen zu den Themen und Terminen.

© Silicya Roth
Prof. Thomas Auer
Professor für Gebäudetechnologie und klimagerechtes Bauen, TU München, Geschäftsleitung Transsolar
© Silicya Roth

Professor für Gebäudetechnologie und klimagerechtes Bauen, TU München, Geschäftsleitung Transsolar
Transsolar Energietechnik GmbH

Prof. Thomas Auer

Thomas Auer ist Professor für Gebäudetechnologie und klimagerechtes Bauen an der TU München und in der Geschäftsleitung von Transsolar. Er arbeitet mit namhaften Architekturbüros weltweit an preisgekrönten Projekten, die sich durch innovatives Design und integrale Energiekonzepte auszeichnen. In der Forschung beschäftigt er sich mit Ressourcenverbrauch, Aufenthaltsqualität und Robustheit.

Forum Zukunft des Bauens / Facing the Future

Die Abwägung zwischen high- und low-tech bestimmt den Diskurs; lässt sich jedoch zielführender mit Robustheit beschreiben. Es zeigt sich, dass die Komplexität in Bau und Betrieb dazu führt, dass sich weder Klimaziele noch Nutzerkomfort einstellen. Technologie reduziert die Robustheit, wenn eine fehlerbehaftete Technik und Nutzereinfluss das Ergebnis massiv beeinträchtigt. Passive, nutzergeregelte Systeme führen potentiell zu robusten Gebäuden.

Freitag, 15. Januar 2021, 13:50-14:10 Uhr

© Copyright: HDB
Dieter Babiel
Hauptgeschäftsführer
© Copyright: HDB

Hauptgeschäftsführer
Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V.

Dieter Babiel

Dieter Babiel ist seit Mai 2017 Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie. Davor war er in verschiedenen Positionen bei Saint-Gobain Building Distribution und Saint-Gobain Generaldelegation Mitteleuropa tätig. 2013 gründete er die Initiative „Deutschland baut!“ und war dessen Vorstandsvorsitzender.

Forum Zukunft des Bauens / Die Baubranche nach Corona

Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung lebt in Städten. Tendenz steigend: Den Hochrechnungen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit OECD zu Folge werden im Jahre 2050 rund 70 Prozent der Weltbevölkerung in den Metropolen wohnen – mehr als sieben Milliarden Menschen. Das Wachstum ist eine enorme Herausforderung an Stadt- und Verkehrsplaner, Logistiker, Ver- und Entsorger. Dazu kommen die Klimaziele. Aber wird dieses auch noch nach der Corona Krise so sein? Bietet Corona die Chance das Thema Stadtentwicklung neu zu denken? Weg von der Urbanisierung hin zu der Neugestaltung des Ländlichen Raums.

Mittwoch, 13.Januar 2021, 11:05-11:25 Uhr

© www.frankpeterschroeder.de
Prof. Dr.-Ing. Norbert Fisch
Univ. Prof., Consultant Energy and MEP Engineering
© www.frankpeterschroeder.de

Univ. Prof., Consultant Energy and MEP Engineering
EGS-plan

Prof. Dr.-Ing. Norbert Fisch

1976 Dipl.-Ing. Maschinenbau Uni Stuttgart, 1984 Promotion. 1996 bis 2019 TU-Braunschweig, Leiter Institut für Gebäude- und Solartechnik (IGS), Fakultät Architektur, Bauingenieurwesen und Umwelttechnik. 1996 Gründung Steinbeis-Transferzentrums Energie-, Gebäude- und Solartechnik, Stuttgart. 2001 Mitgründer EGS-plan, Stuttgart. 2015 Gründer Steinbeis-Innovationszentrum E+ Braunschweig. 2019 Mitgründer Green Hydrogen, Esslingen

Forum Zukunft des Bauens / Herausforderung Klimawandel

Klimaneutralität erfordert den Aufbau einer „Solaren Wasserstoff-Wirtschaft“, einerseits zur Decarbonisierung der Industrie sowie Mobilität und anderseits zur saisonalen Speicherung der Stromüberschüsse aus den Wind- und PV-Anlagen. Wird die bei der Produktion von „Grünem“ Wasserstoff (P2G) entstehende Abwärme aus der Elektrolyse zur Wärmeversorgung von Quartieren genutzt steigt der Nutzungsgrad des Systems von ca. 55 auf bis zu 90%. Die in 2050 jährlich anfallende „grüne“ Abwärme entspricht etwa dem heutigen Fernwärme-Aufkommen in Deutschland.
Ein erstes klimaneutrales Stadtquartier (< 1 t CO2/Person/Jahr) nach dem Konzept der Abwärmenutzung aus der H2-Elektrolyse, mit 450 Wohneinheiten, 30 % Gewerbeflächen und einem Hochschul-Gebäude, ist im Zentrum von Esslingen entstanden. Die Flachdächer der Gebäudeblöcke wurden maximal mit PV-Anlagen (ca. 1.500 kWP) belegt. Der lokal erzeugte und zusätzlich importierte „Grüne“ Strom wird in einem Elektrolyseur (1 MWel) zu Wasserstoff (rd. 400 kg/Tag) gewandelt. Der „grüne“ H2 wird ins lokale Erdgasnetz eingespeist und die anfallende Abwärme (ca. 60°C) wird über ein Nahwärmenetz zur Beheizung der Gebäude genutzt. Das Projekt wird durch das BMWi und BMBF gefördert.

Mittwoch, 13. Januar 2021, 15:30-16:00 Uhr und
Donnerstag, 14. Januar 2021, 10:00-10:30 Uhr

Thomas Friberg
Dipl. Architekt ETH/SIA, Partner pool Architekten | Bild: © Niklaus Spoerri

Dipl. Architekt ETH/SIA, Partner pool Architekten | Bild: © Niklaus Spoerri
pool Architekten

Thomas Friberg

Thomas Friberg studierte Architektur an der ETH Zürich und arbeitete nach dem Diplom im ETH Studio Basel. Ab 2006 war er bei David Chipperfield Architects in London tätig und begann zwei Jahre später als Mitarbeiter bei pool Architekten in Zürich, wo er während mehreren Jahren das Wettbewerbsteam leitete. 2014 wurde er Associate des Büros und 2018 als neuer Partner aufgenommen.

Forum Zukunft des Bauens / Zukunft des Wohnens

Wie werden Gebäude geplant und gebaut, um einer Gesellschaft im Wandel gerecht zu werden? Der finanzielle Aspekt ist nur einer von vielen, wenn es um bezahlbare Architektur geht. Es bedarf eines ganzheitlichen Ansatzes, der auch den ökologischen Fußabdruck, die Gebäudestruktur, die Materialien, die Netzwerke, die Möglichkeiten der Transformation und Aneignung sowie das Recycling berücksichtigt.

Mittwoch, 13. Januar 2021, 14:10-14:30 Uhr

© Copyright: ARGE SUMMACUMFEMMER Büro Juliane Greb
Anne Femmer & Juliane Greb
ARGE SUMMACUMFEMMER Büro Juliane Greb
© Copyright: ARGE SUMMACUMFEMMER Büro Juliane Greb

ARGE SUMMACUMFEMMER Büro Juliane Greb

Anne Femmer & Juliane Greb

Anne Femmer ist Architektin und Mitbegründerin des Leipziger Büros SUMMACUMFEMMER. Sie war Gastprofessorin an der Technischen Universität München und unterrichtet derzeit als Professorin an der Technischen Universität Graz.

Juliane Greb ist Architektin und Gründerin des Büros Juliane Greb in Gent, Belgien. Sie war Mitglied der ARCH+-Redaktionsgruppe zur Ausgabe 203 „Planung und Realität“, welche Strategien im Umgang mit Großsiedlungen untersuchte. Mit ihren beiden Büros realisierten Anne Femmer und Juliane Greb kürzlich das experimentelle Wohngebäude „San Riemo“ in München.

www.summacumfemmer.com

www.julianegreb.com

Forum Zukunft des Bauens / Zukunft des Wohnens

Ein Narr, wer behauptet heute sagen zu können, wie wir morgen wohnen wollen. Wir müssen ehrlich sein: Niemand weiß es. Häuser müssen mit diesen Unwägbarkeiten umgehen können und dabei Wagnisse eingehen – auch mit dem Risiko des Scheiterns. Die Architekt*innen des Münchner Wohnprojekts „San Riemo“ unternehmen 33 kritische Erkundungen zum Bebauen, Bewohnen und Bezahlen am (fast) fertiggestellten Gebäude.

Freitag, 15. Januar 2021, 11:10-11:30 Uhr

Martin Haas
Freier Architekt BDA, Inhaber haascookzemmrich STUDIO2050 | Bild: © Frederik Laux

Freier Architekt BDA, Inhaber haascookzemmrich STUDIO2050 | Bild: © Frederik Laux
haascookzemmrich STUDIO2050

Martin Haas

  • 1997-2012 Mitarbeiter und dann 6 Jahre Partner bei Behnisch Architekten
  • April 2012 Gründung von haascookzemmrich STUDIO2050 mit David Cook und Stephan Zemmrich
  • Regelmäßiger Dozent an Universitäten in Europa und den USA
  • Mitbegründer und Mitglied des Präsidiums der DGNB, seit 2013 deren Vizepräsident.
  • Mitglied des Gestaltungsbeirats in Karlsruhe seit 2017 und in Offenbach seit 2020

Forum Zukunft des Bauens / Herausforderung Klimawandel

Die aktuelle Debatte um eine verantwortbare Lebensqualität zeigt einen grundlegenden Wandel unserer Gesellschaft, der über die Themen des Umweltschutzes und der Klimakrise hinausgeht. Es gilt Mensch, Raum und Umwelt wieder in Einklang zu bringen, weshalb uns Architekten, als Gestaltern von Ordnungsmustern des menschlichen Zusammenlebens, eine besondere Bedeutung zukommt.

Mittwoch, 13. Januar 2021, 16:00-16:20 Uhr
Donnerstag, 14. Januar 2021, 10:25-10:45 Uhr

© Gitty Darugar
Tim Heide
Architekt, Mitbegründer Heide & von Beckerath, Vorstandsvorsitzender im Deutschen Werkbund Berlin
© Gitty Darugar

Architekt, Mitbegründer Heide & von Beckerath, Vorstandsvorsitzender im Deutschen Werkbund Berlin
Heide & von Beckerath

Tim Heide

Tim Heide ist ein in Berlin ansässiger Architekt und Mitbegründer des Architekturbüros Heide & von Beckerath. Er war Professor für Architektur an der Technischen Universität Berlin und Gastprofessor an der Cornell University, Ithaca, NY. Seit 2019 ist er Vorsitzender des Vorstands des Deutschen Werkbunds Berlin.

Forum Zukunft des Bauens / Zukunft des Wohnens

Die Zukunft des Wohnens stellt Fragen an die Stabilität und Flexibilität von Gebäuden und Nachbarschaften. Am Beispiel eines in Berlin-Kreuzberg realisierten Gebäudes, das unterschiedliche Formen des Wohnens und Arbeitens in sich aufnimmt, werden strukturelle und typologische Aspekte diskutiert und exemplarisch offengelegt. Das Integrative Bauprojekt am ehemaligen Blumengroßmarkt (IBeB) entwickelt sowohl transformative als auch emanzipatorische Eigenschaften, an deren Ausformulierung die Nutzer*innen nicht nur beteiligt sind sondern auch zukünftig teilhaben.

Mittwoch, 13. Januar 2021, 13:05-13:25 Uhr

© Frank Bauer
Rainer Hofmann
Dipl. Ing. Architekt MArch ARB BDA Stadtplaner
© Frank Bauer

Dipl. Ing. Architekt MArch ARB BDA Stadtplaner
bogevischs buero architekten & stadtplaner GmbH

Rainer Hofmann

Nach dem Diplom an der TU München 1993 und der Erlangung des Master Degree an der Iowa State University 1995 arbeitete Rainer Hofmann von 1995 -2000 in verschiedenen Büros in London ( u.A. Sauerbruch Hutton und Horden Cherry Lee Architects) und lehrte unter anderem an der AA und der Bartlett School of Architects. Seit 2000 ist er gemeinsam mit Ritz Ritzer Geschäftsführer von bogevischs buero in München.

Forum Zukunft des Bauens / Zukunft des Wohnens

Der Wohnungsbau in Zeiten von Wohnungsknappheit steht unter einem erheblichen wirtschaftlichen Druck. Nicht nur müssen Projekte schnell abgewickelt werden um die Not schnell zu lindern, auch die Inhalte und Qualitäten werden häufig unter diesem Druck neu gemischt! Dass in diesem überhitzten Prozess einiges auf der Strecke bleibt, wird hier und dort bereits erkannt.Was oft vergessen wird ist, dass ein so großer Bedarf und das immense Investitionsvolumen ja auch eine Chance bergen Wohnungsbau neu zu denken. Ein wenig kostspieliger Ansatz ist es den Nutzer in den Vordergrund zu stellen und sich auf Bedarfe und Bedürfnisse der Bewohner zu fokussieren. Dabei spielt für das Wohlempfinden der Bewohner, neben der ansprechenden (Gestalts-) Qualität, ein große Rolle in wie fern Sie in der Lage sind sich diesen Wohnraum oder das Wohnumfeld zu eigen zu machen. Und diese Aneigungspotentiale kann man planen!

Freitag, 15. Janaur 2021, 10:50-11:10 Uhr

© M.Bilow
Prof. Dr.-Ing. Ulrich Knaack
Professor für Fassadentechnik (TU Darmstadt); Professor für Design und Construction (TU Delft)
© M.Bilow

Professor für Fassadentechnik (TU Darmstadt); Professor für Design und Construction (TU Delft)
TU Darmstadt / TU Delft

Prof. Dr.-Ing. Ulrich Knaack

Ulrich Knaack studierte Architektur an der RWTH Aachen und promoviert dort zum konstruktiven Glasbau. Danach 5 Jahre im Büro RKW als Projektleiter / generalplaner. 2002 Ruf als Professor für Baukonstruktion an die HS OWL / Detmold. 2005 Ruf an die TU Delft / Niederlande als Professor für „Design und Construction“, seit 2014 parallel Professor für Fassadentechnik an der TU Darmstadt.

Forum Zukunft des Bauens / Facing the Future

Papier hat das Potential, das Baumaterial der Zukunft zu werden: biobasiert als Material und mit einem geschlossenen Recycling Prozess. Allerdings wissen wir noch nicht genug, um über experimentelle Bauten hinaus Projekte realisieren zu können: was ist mit Feuer und Feuchte? Und das Tragverhalten? Der Beitrag beschäftigt sich mit den bisherigen Experimentalbauten, stellt ein Forschungsprogramm der TU Darmstadt zum Thema vor und skizziert zukünftige Entwicklungen und Potentiale.

Freitag, 15. Januar 2021, 14:50-15:10 Uhr

© Andreas Deffner)
Prof. Dr. Anupama Kundoo
Prof. Dr. Anupama Kundoo architects
© Andreas Deffner)

Prof. Dr. Anupama Kundoo architects
FH Potsdam, Anupama Kundoo architects

Prof. Dr. Anupama Kundoo

Anupama Kundoo schloss ihr Studium 1989 an der Universität Mumbai ab und erhielt 2008 ihren Doktortitel von der TU Berlin. Ihre Arbeit konzentriert sich auf Materialforschung für geringe Umweltbelastung bei gleichzeitigem sozioökonomischen Nutzen und wird derzeit als Einzelausstellung "Taking Time" im Louisiana Museum of Modern Art, Dänemark bis zum 28. Februar 2021 ausgestellt. Sie lehrte Stadtmanagement an der TU Berlin. Derzeit ist sie Professorin an der Potsdam School of Architecture, Deutschland.

Forum Zukunft des Bauens / Herausforderung Klimawandel

Anupama Kundoo erörtert das Potenzial von Architektur in Hinblick auf Urbanisierung, Menschen, Technologien, Ressourcen und Umwelt im Kontext des wachsenden Problems der Erschwinglichkeit. Sie betrachtet ihre Projekte als Möglichkeiten, Wissen aufzubauen und zu kreieren. Denn Architektur ist das Ergebnis von Bauprozessen, und trotz des durch die rasche Urbanisierung ausgelösten Gefühls der Dringlichkeit, muss Zeit investiert werden.

Mittwoch, 13. Januar 2021, 16:20-16:40 Uhr
Donnerstag, 14. Januar 2021, 10:50-11:10 Uhr

© Anne Groß
Markus Lager
Architekt BDA, Inhaber und Geschäftsführer Kaden + Lager GmbH
© Anne Groß

Architekt BDA, Inhaber und Geschäftsführer Kaden + Lager GmbH
Kaden+Lager Architekten

Markus Lager

Architekturstudium an der TU Braunschweig (2001–2007/08). Seit 2014 managing director / owner Kaden + Lager GmbH. Zwischenzeitlich tätig für HTP-Architekten (2008), PBR (2009–2010), Graft (2008), Leon Wohlhage Wernik (2010) und Kaden-Klingbeil (2010–2013). Ausgezeichnet mit dem DGNB - Diamant für SKAIO, Heilbronn (2019) und dem Staatspreis Baden-Württemberg, Anerkennung für SKAIO (2020).

Forum Zukunft des Bauens / Facing the Future

Wir wollen den Holzbau (wieder) als normale Bauweise etablieren. Dieses Ziel im Hinterkopf entwerfen und planen wir Wohn- und Geschäftshäuser sowie Bürogebäude, Schulen und Hochschulen in Holz- oder Holzhybridbauweise. Bei unseren Entwürfen suchen wir angemessene Balance zwischen Begegnung und Konzentration. Der Vortrag zeigt Beispiele unserer Arbeit und Herangehensweise.

Freitag, 15. Januar 2021, 13:30-13:50 Uhr

© Copyright: M. Lyrenmann
Dr. Russel Loveridge
Geschäftsführer
© Copyright: M. Lyrenmann

Geschäftsführer
National Centre of Competence in Research (NCCR) Digital Fabrication

Dr. Russel Loveridge

Russell Loveridge ist Geschäftsführer des Swiss National Centre of Competence in Research (NCCR) Digital Fabrication. Er studierte Bauingenieurwesen und Architektur, absolvierte seinen Berufsabschluss in Toronto, Kanada; seinen MAS an der ETH Zürich; und seinen PhD an der EPF Lausanne. Er forscht zu fortschrittlichen Fertigungstechnologien, intelligenten Materialien und neuartigen Bautechniken.

Forum Zukunft des Bauens / Digitale Transformation

Innovation und neue Technologien wirken sich zunehmend auf die Architektur und das Bauwesen aus. Die Digitalisierung der Entwurfs- und Planungsphasen ist mittlerweile in der Praxis gut etabliert, und in der Vorfertigung und auf der Baustelle werden zunehmend fortschrittliche Werkzeuge und digital angetriebene Maschinen eingesetzt. Der Nationale Forschungsschwerpunkt Digitale Fabrikation (NCCR DFAB) wurde in der Schweiz gegründet, um die digitale Fabrikation in den Bereichen Architektur, Ingenieurwesen und Bauwesen (AEC) zu ergründen. In dieser Präsentation werden Innovationen vorgestellt, die im NCCR DFAB erforscht werden, um unseren Ansatz der schrittweisen Integration neuer Technologien in bestehende Arbeiten zu erläutern. Indem wir traditionelles menschliches Fachwissen einsetzen und mit fortschrittlichen Technologien, Materialien und Prozessen kombinieren, wollen wir das Bauwesen in eine kollaborative, hybride Zukunft führen.

Donnerstag, 14. Januar 2021, 14:50-15:10 Uhr

Patrick Lüth
Architekt | Bild: © Thomas Schrott

Architekt | Bild: © Thomas Schrott
Snøhetta

Patrick Lüth

Patrick Lüth leitet seit 2011 das Snøhetta Studio in Innsbruck. 2005 begann er nach seinem Architekturstudium in Innsbruck als Praktikant im Büro in Oslo. Aufgrund seines vertieften Interesses an komplexen 3D-Programmen kam dem ausgebildeten Tischler die Arbeitsweise von Snøhetta, bei der traditionelles Handwerk genauso wie die neusten digitalen Technologien eine wichtige Rolle spielen, entgegen.

Forum Zukunft des Bauens / Digitale Transformation

Bei ihren Arbeits- und Entwurfsmethoden setzt Snøhetta auf traditionelles Handwerk genauso wie auf modernste digitale Technologie - eine komplementäre Beziehung, die den kreativen Prozess antreibt. Diese Vorteile eines nahtlosen Übergangs von digitalen zu analogen Medien können im Bauprozess noch nicht voll ausgeschöpft werden. Die Digitalisierung macht es jedoch notwendig auch den Gesamtprozess flexibler zu handhaben.

Donnerstag, 14. Januar 2021, 15:30-15:50 Uhr

© BarbraVerbij
Winy Maas
Founding partner/principle architect
© BarbraVerbij

Founding partner/principle architect
MVRDV

Winy Maas

Leitung MVRDV seit 1993. Ausbildung: Technische Universität Delft, Architektur und Stadtplanung, RHSTL, Boskoop, Landschaftsarchitektur. Mitgliedschaften: Königliches Institut Niederländischer Architekten, International Fellow des Königlichen Instituts Britischer Architekten, Honorary Fellow des American Institute of Architects, Honorary Fellow der Royal Incorporation of Architects in Schottland.

Forum Zukunft des Bauens / Facing the Future

Die Städte der Zukunft müssen liebenswert, schön, aufregend - kurz gesagt, wunderbar sein. Daraus ergibt sich eine "Bucket List" für die Zukunft, denn wir müssen dringend von einem blauen zu einem grünen Planeten werden. Meine Hauptfrage wäre: Wie können wir vom "Egoismus" zum "Wegoismus" übergehen?

Freitag, 15. Januar 2021, 14:10-14:30 Uhr

© arts4pr
Dr. Ilka May
CEO
Dr. Ilka May

Dr. Ilka May ist CEO von LocLab Consulting, einem Unternehmen spezialisiert auf Erstellung "digitaler Zwillinge" - virtuelle Kopien von realen Bauwerken, 3D und objektbasiert, generiert auf Grundlage von KI und Algorithmen des maschinellen Lernens. Zusätzlich berät Frau May überwiegend öffentliche Auftraggeber und Betreiber in Fragen der Digitalisierung der Bauindustrie und BIM.

Forum Zukunft des Bauens / Digitale Transformation

Der Wert digitaler Zwillinge ist inzwischen in vielen Industriezweigen erkannt worden. Neben der Visualisierung nehmen die Anwendungsbereiche im Facility Management und in der Prozessoptimierung stetig zu. Die Präsentation bietet inspirierende Beispiele und Ideen für den Einsatz von Spieltechnologie bei der Erstellung Digitaler Zwillinge für Bau und Betrieb von Gebäuden und Anlagen.

Donnerstag, 14. Januar 2021, 15:10-15:30 Uhr

© EPEA GmbH)
Dr. Ing. Peter Mösle
Geschäftsführer
© EPEA GmbH)

Geschäftsführer
EPEA GmbH – Part of Drees & Sommer

Dr. Ing. Peter Mösle

Bis 1996 Studium an der Universität Stuttgart und University of Tucson. 2009 Promotion zum nachhaltigen Bauen. Seit 1996 bei Drees & Sommer im Bereich Energiedesign/umweltgerechtes Bauen, seit 2012 Partner für die Themen Nachhaltigkeit und Innovation. Mit der EPEA GmbH – Part of Drees & Sommer Beratung nach dem C2C Designkonzept zu Produkten und Gebäuden für die Circular Economy.

Forum Zukunft des Bauens / Ressourcen und Recycling

Die Bau- und Immobilienbranche verbraucht Unmengen an Rohstoffen und muss daher sämtliche Prozesse, Vorhaben und Investitionen hinsichtlich ihrer Kreislauffähigkeit überdenken. Als zukunftsweisendes Konzept bietet das Cradle to Cradle Designprinzip hierfür eine praktikable Lösung. Mit C2C können wir heute schon kreislauffähige Gebäude bauen und so der Ressourcenverschwendung und der Umweltbelastung entgegenwirken.

Donnerstag, 14. Januar 2021, 12:35-13:00 Uhr

© Nickl&Partner
Magnus Nickl
M. Sc. ETH Arch., Vorstand
© Nickl&Partner

M. Sc. ETH Arch., Vorstand
Nickl & Partner Architekten

Magnus Nickl

Magnus Nickl schloss 2014 sein Architekturstudium an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich (CH) ab. Während seiner Zeit an der Universität arbeitete Herr Nickl als wissenschaftliche Hilfskraft im Lehrstuhl Geschichte des Städtebaus, ETH Zürich. Sein Schwerpunkt war die historische Entwicklung städtischer Kerne. Während eines dreijährigen Forschungsaufenthaltes in Singapur führte Magnus Nickl städtische Entwicklungsprojekte in Singapur, Malaysia und Indonesien durch. Derzeit beendet er seine Promotion, die sich mit Urbanisierungsprozessen in Singapur und Indonesien beschäftigt. Für Nickl & Partner unterstützte Magnus Nickl den Aufbau des neuen Büros in Zürich und beaufsichtigt derzeit die Durchführung von zwei Großprojekten in der Schweiz: der Neubau des Forschungs- und Laborgebäudes D-BSSE in Basel und der Neubau des Kantonsspitals Baden. Herr Nickl betreut darüber hinaus das Büro von Nickl & Partner in Jakarta, Indonesien. Anfang 2019 trat er als Vorstand in die Nickl & Partner Architekten AG ein.

Forum Zukunft des Bauens / Die Baubranche nach Corona

Wenn die Corona-Pandemie uns eines gezeigt hat, dann dass die öffentliche Gesundheitsfürsorge viel weitreichender Auswirkungen auf unser tägliches Leben hat, als bisher vermutet. Vor diesem Hintergrund sind wir Architekten angewiesen, die Dimension des Bauens für die Gesundheit neu zu denken. Wollen wir in den medizinischen Kategorien von Prävention und Intervention denken, dann läuft es auf zwei Fragestellungen hinaus: Wie kann Stadtplanung und Architektur präventiv zum Erhalt von Gesundheit beitragen? Und wie kann Architektur schnelle, flexible und effiziente Intervention auch in Krisenzeiten sicherstellen.

Mittwoch, 13. Januar 2021, 11:50-12:10 Uhr

© Christoph Voy
Nils Nolting
Dipl.-Ing. Architekt
© Christoph Voy

Dipl.-Ing. Architekt
CITYFÖRSTER architecture + urbanism PartGmbB

Nils Nolting

Nils Nolting ist Gründungspartner von CITYFÖRSTER architecture + urbanism PartGmbB, einer interdisziplinär besetzten Partnerschaftsgesellschaft aus Architekten, Ingenieuren und Stadtplanern. Er ist geschäftsführender Partner des Büros in Hannover. Experimentelles Planen und Bauen, einfache Bauweisen, Holzbau und das Bauen im Bestand sind seine Schwerpunkte.

Forum Zukunft des Bauens / Ressourcen und Recycling

Das Recyclinghaus ist ein experimentelles Wohnhaus, das aus gebrauchten, recycelten und recyclingfähigen Bauteilen in recyclinggerechter Bauweise erstellt wurde. Es handelt sich um einen Prototyp, der die Möglichkeiten und Potenziale verschiedenster Arten von Recycling im Reallabor austestet und einen kreislauforientierten und ressourcenschonenden Planungsansatz aufzeigt.

Donnerstag, 14. Januar 2021, 13:30-13:50 Uhr

© Copyright: Fotofabrik Stuttgart
Boris Peter
Diplom Bauingenieur, Tragwerksplaner
© Copyright: Fotofabrik Stuttgart

Diplom Bauingenieur, Tragwerksplaner
Knippers Helbig – Advanced Engineering

Boris Peter

Boris Peter studierte Bauingenieurwesen mit den Schwerpunkten Tragwerksplanung und Architektur an der Universität Stuttgart. Er ist Vorsitzender der Fachgruppe "Digitalisierung" der Ingenieurkammer Baden-Württemberg. Seit über 20 Jahren beschäftigt er sich mit integrierten digitalen Planungsprozessen im Hochbau und hat sich auf Holzbau spezialisiert.

Forum Zukunft des Bauens / Digitale Transformation

Digitale Prozessketten lassen sich nicht vollständig standardisieren, vielmehr brauchen Planungsteams Freiraum zur Gestaltung der Prozesse. Boris Peter zeigt anhand von Projektreferenzen wie dem mehrgeschossigen Holzbau 'The Cradle' in Düsseldorf und der neuen 'Elefantenwelt' in Stuttgart mit ihrer Freiform-Holzstruktur, wie eine durchgängige digitale Prozesskette, vom Entwurf bis zur Fertigung, in der Praxis ablaufen kann.

Donnerstag, 14. Januar 2021, 15:30-15:50 Uhr

© Copyright Pablo Castagnola
Wolfram Putz
Gründungspartner, CEO
© Copyright Pablo Castagnola

Gründungspartner, CEO
GRAFT GmbH

Wolfram Putz

Wolfram Putz studierte Architektur an der TU Braunschweig und schloss als Dipl.-Ing. Arch. ab. Er machte seinen Master an der University of Utah, Salt Lake City, und an dem Southern Californian Institute of Architecture, USA. Nach einer Gastprofessur 2008-2009 sowie einer Vertretungsprofessur 2016-2017 an der RWTH Aachen hatte Wolfram Putz 2017/18 eine Gastprofessur an der TU Delft inne.

Forum Zukunft des Bauens / Zukunft des Wohnens

Zukunftsfähiger Wohnungsbau steht heute im Kontext vielfältigster Innovationserwartungen: Diversität von Architekturidentitäten und Wohnformen, Nachbarschaft bildender Städtebau, innovative Bautechnologien und die Erfüllung anspruchsvoller Klimaziele fordern Architekten alles ab. Denn die Gesellschaft ruft zu Recht nach niedrigen Miet- und damit auch Baupreisen. Wie navigiert der Architekt in der größer werdenden Welt der guten Wünsche?

Freitag, 15. Januar 2021, 10:05-10:25 Uhr

© courtesy of Philippe Rahm architectes
Phillipe Rahm
Chefarchitekt
© courtesy of Philippe Rahm architectes

Chefarchitekt
Philippe Rahm architectes

Phillipe Rahm

Philippe Rahm ist ein Schweizer Architekt, Leiter des Büros "Philippe Rahm architectes", mit Sitz in Paris. Seine Arbeit, die das Feld der Architektur vom Physiologischen zum Meteorologischen erweitert, hat im Kontext der Nachhaltigkeit ein internationales Publikum erhalten. Zu seinen jüngsten Arbeiten gehören der erste Preis des Farini-Wettbewerbs (60 ha) in Mailand 2019, der 70 Hektar große Central Park in Taichung, Taiwan, der im Dezember 2020 fertiggestellt wird, die Agora des französischen Nationalradios in Paris, eine 2700 m² große Ausstellungsarchitektur für die Luma-Stiftung in Arles, Frankreich. Er hatte Professuren an der GSD Harvard University, Columbia, Cornell oder Princeton Universities inne.

Forum Zukunft des Bauens / Facing the Future

Architektur und Städtebau basierten traditionell auf Klima, Komfort und Gesundheit, wie wir in Abhandlungen von Vitruv, Palladio oder Alberti lesen können, in denen die Exposition gegenüber Wind und Sonne, Temperaturschwankungen und Feuchtigkeit die Formen von Städten und Gebäuden beeinflussen. Diese Grundlagen der Stadt- und Gebäudeplanung wurden in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts durch den enormen Verbrauch fossiler Energie durch Heizungs- und Klimaanlagen, Pumpen und Kühlschränke, die heute den Treibhauseffekt und die globale Erwärmung verursachen, ignoriert. Nachhaltigkeit und der Kampf gegen den Klimawandel zwingen die Architekten und Stadtplaner dazu, das Thema Klima wieder ernst zu nehmen. Angesichts der klimatischen Herausforderung des 21. Jahrhunderts schlagen wir vor, unsere Disziplin auf ihre intrinsischen klimatischen Qualitäten zurückzusetzen und Luft, Licht, Wärme oder Feuchtigkeit als echte Baumaterialien anzuerkennen. Konvektion, Wärmeleitung, Verdunstung, Emissivität oder Effusivität können so zu Designwerkzeugen für die Komposition von Architektur und Städten werden und sind durch die Dialektik des Materialismus in der Lage, ästhetische und soziale Werte zu revolutionieren.

Freitag, 15. Januar 2021, 15:30-15:50 Uhr

© Lava Laboratory for Visionary Architecture
Dr.-Ing. Alexander Rieck
Architekt, Gründer
© Lava Laboratory for Visionary Architecture

Architekt, Gründer
Lava Laboratory for Visionary Architecture

Dr.-Ing. Alexander Rieck

LAVA wurde 2007 von Chris Bosse, Alexander Rieck und Tobias Wallisser gegründet und arbeitet als internationales Netzwerk von Spezialisten mit Standorten in Berlin, Stuttgart und in Sydney. LAVA versteht Architektur als Architektur des Projekts. Die Entwürfe sind das Ergebnis eines Design-Prozesses, der im intensiven Dialog mit dem Auftraggeber entsteht. Mit den neuesten Entwicklungen in der Computer- und Gebäudetechnik werden besonders nachhaltige Gebäude konzipiert.
Derzeit sind Projekte in Deutschland, Dubai, China und Saudi Arabien in Bearbeitung, u.a. der deutsche Pavillon auf der EXPO 2020 in Dubai, ein Energiespeicher in Heidelberg, der Food Court für das neue Terminal in Frankfurt sowie ein innovativer Lerncampus in Hamburg. 2016 wurde LAVA mit dem European Prize for Architecture ausgezeichnet.

Forum Zukunft des Bauens / Facing the Future

Der Vortrag schlägt den Bogen von Konzepten für die Städte von morgen zum Deutschen Pavillon für die Expo 2020 in Dubai. Mit der Abstraktion von Prozessen und Phänomenen in der Natur zielt LAVA darauf ab, eine neue Wahrnehmung von Konstruktion und Räumen zu gewinnen. Dies ist unabhängig vom Maßstab und trifft sowohl auf Masterpläne als auch auf Gebäude zu. Diese Konzepte werden beim ‚Campus Germany‘-Pavillon umgesetzt.

Freitag, 15. Januar 2021, 14:30-14:50 Uhr

© TU Darmstadt
Dr.-Ing. Jens Schneider
Dekan und Professor an der TU Darmstadt
© TU Darmstadt

Dekan und Professor an der TU Darmstadt
TU Darmstadt

Dr.-Ing. Jens Schneider

Jens Schneider ist Dekan des Fachbereichs Bau- und Umweltingenieurwissenschaften und Professor für Statik an der TU Darmstadt. 2010 gründete er das Ingenieurbüros Schütz-Goldschmidt-Schneider (SGS GmbH). Der Bauingenieur promovierte 2001 ebenfalls in Darmstadt. Jens Schneider ist Mitglied in zahlreichen Gremien im In- und Ausland. Er ist vereidigter Sachverständiger.

Forum Zukunft des Bauens / Facing the Future

Die Dekarbonisierung der gebauten Umwelt geht zu langsam voran. Die bisherigen Bemühungen konzentrierten sich hauptsächlich auf eine Verbesserung der Qualität der Gebäudehülle in Bezug auf deren thermische Eigenschaften und auf eine Verlagerung der Energieversorgung auf die „Erneuerbaren“ mit Energiewandlern, die als "Add-ons" an den Gebäuden verwendet werden. Ganzheitliche Strategien, die auch die Aspekte des Energiebedarfs einbeziehen, erfordern ein neues Denken im Energiemanagement und eine Sektorkopplung zur Verbesserung der Energieeffizienz.

Freitag, 15. Januar 2021, 15:10–15:30 Uhr

© Michael Dürr)
Herwig Spiegl
DI, Architekt und Mitbegründer von AllesWirdGut Architektur ZT GmbH
© Michael Dürr)

DI, Architekt und Mitbegründer von AllesWirdGut Architektur ZT GmbH
AllesWirdGut Architektur ZT GmbH

Herwig Spiegl

Herwig Spiegl ist Mitbegründer des in Wien und München ansässigen Büros AllesWirdGut. Neben vielen öffentlichen und privaten Projekten hat das Büro einen Schwerpunkt im Wohnungsbau – vom Siedlungsbau, über komplexe, neue städtische Wohnformen bis hin zu mobilen Wohnformen. Im Kontext der Wiener Wohnbautradition sind zahlreiche Projekte im geförderten und sozialen Wohnungsbau entstanden.

Forum Zukunft des Bauens / Zukunft des Wohnens

Entwicklung braucht Zeit. Wer Zeit hat, kann Neues erforschen und muss nicht immer wieder auf Gewohntes und Altbewährtes zurückgreifen. Wer Zeit hat, kann den Bewohnern zuhören, kann aus deren Erfahrungen lernen und daraus die richtigen Schlüsse für morgen ziehen. Innovation selbst muss erklärt werden. Der Nutzer muss sie verstehen können, damit er sie auch aktiv einfordern kann.

Nur so können wir dauerhaft zukunftsweisend planen.

Mittwoch, 13. Januar 2021, 13:25-13:45 Uhr

Copyright: © limbrock tubbesing architekten
Simon Tubbesing
Dipl.-Ing. Architekt BDA, Gründungspartner
Copyright: © limbrock tubbesing architekten

Dipl.-Ing. Architekt BDA, Gründungspartner
Limbrock Tubbesing Architekten und Stadtplaner

Simon Tubbesing

Geboren 1976 im westfälischen Werther, studierte Simon Tubbesing nach einer abgeschlossenen Ausbildung als Zimmerer Architektur an der Bauhaus Universität in Weimar. Nach seinem Diplom 2007 arbeitete er in verschiedenen Architekturbüros, bis er 2010 gemeinsam mit Heiner Limbrock, limbrock tubbesing architekten und stadtplaner gründete. 2011 wurde Simon Tubbesing in den BDA Hamburg berufen.

Forum Zukunft des Bauens / Zukunft des Wohnens

Kostengünstig Bauen und Wohnen in Architektur und Immobilienwirtschaft - wie kann das gelingen? Vergleichend werden zwei Projekte vorgestellt: das eine zu einem freifinanzierten Mietpreis von 8 €, das andere zu einem Verkaufspreis von 8.000 € /qm steigend. Neben Lage, Entwurfsstrategie und Machart des Gebäudes, bestimmt vor allem die Zahl der am Projekt.

Mittwoch, 13. Januar 2021, 14:30-14:50 Uhr

© Chris Rausch BEHRENDT & RAUSCH
Antonino Vultaggio
Dipl.-Ing. Architekt, Partner
© Chris Rausch BEHRENDT & RAUSCH

Dipl.-Ing. Architekt, Partner
HPP Architekten GmbH

Antonino Vultaggio

Nach seinem Architekturstudium in Frankfurt am Main arbeitete Antonino Vultaggio bei KSP Jürgen Engel Architekten. 2010 kam er zu HPP, wo er die Leitung des Entwurfs übernahm und 2012 zum Projektpartner berufen wurde. Seit 2018 ist Antonino Vultaggio Partner der HPP Architekten GmbH. Er verantwortet derzeit federführend u.a. das zukunftsweisende Holzhybridprojekt „The Cradle“ in Düsseldorf.

Forum Zukunft des Bauens / Ressourcen und Recycling

Den derzeitigen Herausforderungen können wir nur mit einer neuen baulichen Qualität entgegentreten, einem Neudenken der Architektur, einem Denken in Kreisläufen - nicht nur bezogen auf Ressourcen und Rohstoffe, sondern als holistischer Ansatz, um echten Mehrwert zu generieren. Das Pilotprojekt The Cradle – Düsseldorfs erstes Bürogebäude in Holzhybridbauweise inspiriert vom Cradle-to-Cradle-Prinzip© findet entlang der gesamten Wertschöpfungskette zirkulare Lösungen.

Donnerstag, 14. Januar 2021, 13:00-13:25 Uhr

© Daimler
Dipl.-Ing. Tobias Wallisser
Architekt, Gründer
© Daimler

Architekt, Gründer
Lava Laboratory for Visionary Architecture

Dipl.-Ing. Tobias Wallisser

LAVA wurde 2007 von Chris Bosse, Alexander Rieck und Tobias Wallisser gegründet und arbeitet als internationales Netzwerk von Spezialisten mit Standorten in Berlin, Stuttgart und in Sydney. LAVA versteht Architektur als Architektur des Projekts. Die Entwürfe sind das Ergebnis eines Design-Prozesses, der im intensiven Dialog mit dem Auftraggeber entsteht. Mit den neuesten Entwicklungen in der Computer- und Gebäudetechnik werden besonders nachhaltige Gebäude konzipiert.
Derzeit sind Projekte in Deutschland, Dubai, China und Saudi Arabien in Bearbeitung, u.a. der deutsche Pavillon auf der EXPO 2020 in Dubai, ein Energiespeicher in Heidelberg, der Food Court für das neue Terminal in Frankfurt sowie ein innovativer Lerncampus in Hamburg. 2016 wurde LAVA mit dem European Prize for Architecture ausgezeichnet.

Forum Zukunft des Bauens / Facing the Future

Der Vortrag schlägt den Bogen von Konzepten für die Städte von morgen zum Deutschen Pavillon für die Expo 2020 in Dubai. Mit der Abstraktion von Prozessen und Phänomenen in der Natur zielt LAVA darauf ab, eine neue Wahrnehmung von Konstruktion und Räumen zu gewinnen. Dies ist unabhängig vom Maßstab und trifft sowohl auf Masterpläne als auch auf Gebäude zu. Diese Konzepte werden beim ‚Campus Germany‘-Pavillon umgesetzt.

Freitag, 15. Januar 2021, 14:30-14:50 Uhr

© Jens Schnabel
Max Zitzelsberger
Jun.-Prof., Architekt
© Jens Schnabel

Jun.-Prof., Architekt
Max Otto Zitzelsberger

Max Zitzelsberger

  • 2009 - Diplom Technische Universität München
  • 2009-2010 - freie Mitarbeit in verschiedenen Architekturbüros in D/CH
  • 2010-2017 - Akademischer Rat am Lehrstuhl von Prof. Florian Nagler, TU München
  • Seit 2011 - eigene Projekte
  • Seit 2019 Juniorprofessur für Tektonik im Holzbau an der Technische Universität Kaiserslautern

Forum Zukunft des Bauens / Zukunft des Wohnens

Wohnen ist das ureigenste Verhalten des Menschen. Jeder Mensch wohnt – nicht jeder in einem Haus. Wer lebt, der wohnt. Wohnen ist demnach gleichbedeutend mit Sein. Aus dem Dasein entsteht im besten Falle ein Heimatsgefühl. Dieses ist nicht verortet im Raum, sondern in unserer Seele.

Ich wage zu behaupten, dass wir dieses Gefühl in seinem ureigensten Kern verdrängen oder in Gänze verlernt haben. Wir wohnen im Korsett der Konventionen. Diese sind zu überdenken.

Fretiag, 15. Januar 2021, 10:30-10:50 Uhr

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